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Sicherheit bei der Nutzung elektronischer Zahlungssysteme

Kein elektronisches Zahlungssystem, wie sicher es auch sei, kann Ihnen einen hundertprozentigen Schutz gegen unsanktioniertenZugang garantieren.
Nur unter Einhaltung aller Sicherheitsregeln können Sie Ihre Geldmittel schützen. Eine grosse Menge Knackungen sind auf die Unordentlichkeit und Unaufmerksamkeit der Kontobesitzer zurückzuführen.
Es gibt eine Reihe Regeln, durch deren Einhaltung die Kontoinhaber sich vor Betrügern schützen können.

  1. Alle speziellen Dateien, die für die Arbeit mit einigen elektronischen Zahlungssystemen erforderlich sind, sollte man auf Disketten oder chiffrierten Festplatten behalten, die erst nach dem Anfang der Arbeit im Zahlungssystem zugänglich werden.
  2. Öffnen Sie nie E-Mails, die von Unbekannten verschickt wurden. Solche E-Mails können Viren und Trojans enthalten, mit deren Hilfe die Hacker sich Ihr Login und Passwort verschaffen.
    Installieren Sie ein Postprogramm, das potenziell gefährliche E-Mails prüft. Scannen Sie verdächtige E-Mails mit einem Antivirus-Programm.
  3. Folgen Sie nie den Links, die Ihnen von Unbekannten zugeschickt werden. Wenn Sie auf eine unbekannte Internetseite kommen, füllen Sie dort auf keinen Fall irgendwelche Felder aus und registrieren Sie sich dort nicht.
    Laden Sie nie kostenlose Programme herunter, die Ihnen im Internet aufdringlich angeboten werden. Viele solche Seiten werden speziell projektiert, um einen Spion einzuschleusen.
  4. Auf Ihrem PC sollten immer ein Antivirus-Programm und eine Firewall installiert werden. Die Nutzung dieser Applikationen lässt die Gefahr eines Angriffs von aussen minimieren.
    Antivirus-Programme schützen vor gefährlichen Programmen, Firewalls wehren Hacker-Angriffe ab.
  5. Ignorieren Sie die E-Mails, die angeblich vom technischen Dienst des Zahlungssystems geschickt worden seien. In der Regel werden solche E-Mails von den Hackern verschickt in der Hoffnung, dass der Adressat die falschen Informationen über vermeintliche Probleme mit seinem Konto schluckt und sein Passwort und Login sowie Registrierungsangaben an eine fiktive Adresse schicken wird.
    Wenn Sie nicht sicher sind, dass die E-Mail von einem Vertreter des technischen Dienstes verfasst worden ist, schreiben Sie lieber eine E-Mail an die offizielle Adresse, um Details zu präzisieren.
    Es kann gut sein, dass Sie die Antwort bekommen, dass es nicht der technische Dienst, sondern ein Hacker war.
  6. Laden Sie nie ein Programm herunter, das fürs Knacken von Internetkontos oder Steigerung der Geldsummen auf Ihrem Konto bestimmt ist. Denn auf diese Weise werden Trojaner eingeschleust.
    Statt Generierung neuer Finanzmittel werden Ihnen höchstwahrscheinlich Ihre Gelder gestohlen.
    Die Entwickler elektronischer Zahlungssysteme arbeiten hart an den Sicherheitsproblemen. Mit einer kleinen von einem Laienprogrammierer entwickelten Applikation kann ein solches System unmöglich geknackt werden.
    Um das Login und Passwort eines Nutzers, der sich auf die Kosten anderer Kontoinhaber bereichern möchte, zu stehlen, eignet sich so ein Programm dafür perfekt.
  7. Ändern Sie das Passwort mindestens einmal pro Woche. Auch wenn ein Übeltäter den Zugang zu Ihrem Konto bekommen hat, können Sie ihn durch die Änderung des Passworts aufhalten.
    Ausserdem vergessen Sie nicht, dass vertrauliche Informationen auf keinen Fall unsorgfältig zu behandeln sind. Wenn Sie Ihr Passwort auf einem Blatt Papier aufgeschrieben haben, halten Sie es versteckt.
    Das Passwort sollte nie einfach oder leicht zu erraten sein, z.B. Ihr Geburtsjahr, Haustelefonnummer oder Name.
    Das beste Passwort ist eine sinnlose Folge von Ziffern und Buchstaben. Es fällt schwer, so was zu knacken, und es ist gar unmöglich, solch ein Passwort zu erraten.
    Die Einhaltung dieser leichten Regeln hilft Unannehmlichkeiten vorbeugen und Ihre Ersparnisse vor Übeltätern schützen.
    Windows bietet dem Nutzer die Funktion der automatischen Passwort-Eingabe an.
    Trotz der Tatsache, dass diese Funktion bei der Arbeit mit einigen Ressourcen ziemlich nützlich sein kann, darf man sie auf keinen Fall beim Einloggen in Zahlungssysteme benutzen. Sonst wird es dem Hacker keine Mühe bereiten, Ihre Registrierungsangaben und dann Ihr Web-Money zu stehlen.

Copyright (c) 2007 by Dipl. Ing. Hans Dressler, Köln, Germany